Die Nachtwächtertour

729 JAHRE GESCHICHTE WERDEN LEBENDIG!

Tauchen Sie ein ins Mittelalter und folgen Sie dem Düsseldorfer Nachtwächter auf den Spuren der alten Stadtmauer durch verborgene Gässchen. Seine Anekdoten, Sagen und historische Erzählungen sorgen bei Ihnen für Unterhaltung und geschichtliche Erkenntnisse gleichermaßen.

Dauer: 2,0 h
Kosten: 160 Euro netto.
Je nach Rechnungssteller wird
a) entweder 19% MwSt. berechnet oder
b) bei Kleinunternehmern im Sinnecdes UstG. keine MwSt. fällig.
Rabatt: Bei weniger als 10 Personen, an Wochentagen (Montag bis Donnerstag) oder in den Wintermonaten geben wir gerne etwas Rabatt nach Absprache.
Storno: 50% bei Absage 72 h vor der Tour. 100 % bei Nichterscheinen.

Die Glocke schlägt zur vertrauten Stunde und ruft ihn damit am Abend aus seinem Bett: der Nachtwächter erhebt sich von seiner Lagerstatt, legt sein Amtskleid mit den zerschlissenen Stiefeln, dem fleckigen Hemd und dem zerbeulten Hut an. Er greift nach Hellebarde und Laterne, um einmal mehr seine Runde über die Gass‘ zu machen, wo sowohl Herr Unrat als auch dessen Schwester Unbill schon auf ihn warten.

Ein Nachtwächter hat es nun wirklich nicht leicht in diesen Tagen, da englischer Schweiß und die Pest ganze Landstriche entvölkern, Räuberbanden sich gerade außerhalb der Stadtmauern in den Siechenhäusern versteckt halten und eventuell aufkommende Feuer Leib und Habe der braven Bürger bedrohen!

Und nun hat man ihm auch noch einmal mehr aufgetragen, das Bild des Wächters in der Bevölkerung aufzupolieren wie einen Brustharnisch vor der Parade, indem er den Bürgern doch aus seinem Leben erzählen solle, so dass sie ihn und seine Aufgaben besser verstehen lernen. Also geht er hinaus und stellt sich der Menge. Er erzählt die alten Geschichten, die sich die Nachtwächter über Generationen weitererzählt haben: die Geschichten von Kaschott und Speckkämmerke, die von den Latäänepitschern, die gern auch mal einen Schnaps pitschen, die vom Pestflämmchen und die von dem Ratinger Tor und der Paffrathschen Kaschemm.

Und wer weiß: wenn dieses Mal das Entgelt stimmt – ja, dann weiß er, wo der Onk begraben liegt. Und vielleicht wird er sich ja doch noch gewöhnen, an seine Bühne abseits der Lichter.